Sommerwind

KINOSTART: 01.01.1970 • Liebesfilm • Deutschland (2000)
Lesermeinung
Produktionsdatum
2000
Produktionsland
Deutschland
Auf einer kleinen Anhöhe am Fuße des Riegsees, unweit des oberbayerischen Städtchens Murnau, sitzt Max Meindl unter einem Obstbaum und lässt den Blick über das Land schweifen. Seit dem Tod seiner Frau hat er sich mehr und mehr zurückgezogen, lediglich mit seinem alten Freund Ferdinand und seinem 18-jährigen Enkel Florian pflegt er eine tiefe Verbundenheit - der Rest kümmert ihn wenig. Seine Zeit widmet er seinem alten Motorrad und seinem Oldtimer, den er in mühevoller Arbeit restauriert. Seine Tochter Lisa, eine erfolgreiche, attraktive Werbekauffrau und allein erziehende Mutter, findet nur schwer Zugang zu ihrem verschlossenen, grantelnden Vater. Sie lebt in einer anderen, hektischen Welt und hat wenig Zeit, sich um ihn zu kümmern. Leider hat sie auch nicht genug Zeit für ihren Sohn. Ihr Familienleben gleicht eher dem einer WG - es funktioniert halt irgendwie. Max liebt die Natur, seine Berge und die Ausflüge mit Ferdinand, seinem Gefährten aus längst vergangenen Tagen, als sie nach dem Krieg die Songs von Frank Sinatra nachgesungen haben und Max jedes Mädchenherz eroberte. Ferdinand - selbst nie verheiratet gewesen und noch im Altersheim immer auf der Suche nach den Reizen des weiblichen Geschlechts - ermuntert Max unermüdlich, sich diesen Reizen doch auch wieder zu öffnen, denn "zu alt gibt es nicht!" Als die attraktive Witwe Anna Alsbeck in Murnau auftaucht, um ihre Schwester im Altersheim zu besuchen, treffen Max und Anna unerwartet aufeinander. Florian, der Enkel, schüchtern und völlig überfordert, steht fast zur gleichen Zeit in einem Blumenladen und blickt, wie vom Blitz getroffen, in Isabells strahlende Augen. Sein Herz brennt lichterloh und Opa ist der Erste, der es erfährt. Max erteilt Ratschläge, ohne wahrhaben zu wollen, längst in ähnlicher Situation zu sein wie sein verliebter Enkel. Beide erleben die Turbulenzen der Liebe, Florian in seiner ersten und Max noch einmal in einer nicht mehr geglaubten. Während der Eigenbrötler Max hilflos mit seinen Gefühlen umgeht, stürmt Florian munter drauflos, ganz so, wie es ihm sein "erfahrener" Großvater geraten hat: nicht reden, handeln. Nur Max tut nichts. Dann fährt Anna zurück nach München. "Das mit dem Wollen ist so eine Sache" sagt Max, denn eigentlich will er ja, kann aber nicht. Und während Florian seine erste Liebesenttäuschung erlebt, steht Max schließlich vor Annas Wohnungstür in München.
Darsteller
Ach, das Leben ist so hart! Simone Thomalla 
tröstet Heidelinde Weis
Heidelinde Weis
Lesermeinung
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