Aus dem Garten eines Einfamilienhauses in einem noblen Münchner Vorort wird der dreijährige Martin Steinemann entführt. Der Entführer verlangt 200.000 Mark Lösegeld. Entgegen dessen Forderung wendet sich der Vater des Jungen an die Polizei und bittet um einen Beamten, der das Lösegeld übergeben soll, das ihm eine Bank zur Verfügung gestellt hat. Bei der Geldübergabe wird der Kriminalbeamte Seibold vom Erpresser erschossen. Noch am selben Abend findet man das Kind, unversehrt und schlafend, in einem Münchner Wirtshaus. Für Kriminalkommissar Lenz und sein Team ein schwieriger Fall, bei dem es fast zu viele Spuren und Verdachtsmomente gibt.