Dieser "Tatort" spielt zu einer Zeit, als es die DDR noch gab: Aus einem Container mit verseuchtem Erdreich als Folge eines Umweltskandals ragt ein nackter weiblicher Arm. Die dazugehörige Leiche weist eindeutig Spuren eines heimtückischen Mordes auf. Der oder die Täter haben offensichtlich gewußt und darauf spekuliert, daß die Ladung von Berlin (West) auf eine Sondermülldeponie in die DDR gebracht werden sollte. Ein Fall für Hauptkommissar Bülow, der ihm und seinem bewährten Team manche Rätsel aufgibt. Flüchtig, so meint er, sich zu erinnern, ist er der "unbekannten" Toten einmal begegnet. Wo liegt das Motiv für die Tat? Bülow ermittelt im privaten und beruflichen Bereich der Ermordeten und wird dabei fündig. Alle Indizien verdichten sich, der Verdacht wird zur vermeintlichen Gewißheit, und Hauptkommissar Bülow erwirkt den fälligen Haftbefehl, die Polizeispitze drängt auf rasche Aufklärung. War es die richtige Entscheidung, oder wurde jemand schuldlos schuldig?