Ein Kino in der Wiener Vorstadt. Nach Ende der Vorstellung sitzt plötzlich eine Leiche im Saal. Der mysteriöse Krawattenmörder hat wieder zugeschlagen. Gemeinsam mit ihrem Freund Schorsch - dem Oberkellner aus der "Nachtigall"- will die Kinobesitzerin Hermine die "geschäftsschädigende" Leiche unauffällig los werden. Doch die ist plötzlich wieder verschwunden. Im Zuge der Ermittlungen geraten nicht nur Hermine und Schorsch, sondern auch Lotte und Wurli, eine freizügige Friseurin und ein eifersüchtiger Taxifahrer, sowie der sonderbare Gabriel unter Verdacht. Schlimmer noch: Die Stammgäste der "Nachtigall" verdächtigen einander gegenseitig.

Vorlage für diesen witzigen Mix aus Krimi und Komödie ist der Kriminalroman "Ende der Vorstellung" der österreichischen Autorin Edith Kneifl. Regisseur und Drehbuchautor Wolfgang Murnberger, 1960 in Wiener Neustadt geboren, studierte Regie, Drehbuch und Schnitt an der nahen Filmakademie. Bereits sein Abschlussfilm "Himmel und Hölle" schaffte es in die österreichischen Kinos und erhielt nationale und internationale Auszeichnungen. Für die Tragikkomödie "Ich gelobe" (1994) wurde der Filmemacher für den Oscar nominiert. Den bisher größten Publikumserfolg in Österreich hatte er im Jahr 2000 mit der Verfilmung des Wolf-Haas-Krimis "Komm, süßer Tod".