Wie wird Zeit greifbar? Was ist Zeit, seit wann existiert sie und wie beeinflusst sie seither das Leben? Die Dokumentation nähert sich dem Begriff der Zeit auf unterschiedliche Weisen an. So wird zum Beispiel der physikalische Aspekt der Zeit im Teilchenbeschleuniger des CERNs betrachtet. Aber auch die Bedeutung der Zeit für die Religion wird festgehalten, so zum Beispiel in den Bildern eines traditionellen Begräbnisritus einer Hindu-Familie. Und auf Hawaii zeigen zerstörerische Lavaströme, wie vernichtend schnell die Natur in das Leben des Menschen eingreifen kann ...

Die Dokumentation "The End of Time" bildet nach "Picture of Light" (1996) und "Gambling, Gods and LSD" (2002) den Abschluss der Trilogie von Regisseur Peter Mettler. Mit viel Feingefühl versucht er das Geheimnis der Zeit zu ergründen, dass die Menschen seit Anbeginn der Zeitmessung ebenso fasziniert wie abschreckt. Mettler schuf ein gleichzeitig poetisches wie auch bildgewaltiges Filmessay, dass - auch dank der Untermalung durchh den starken Soundtrack - den Zuschauer 114 Minuten in den Sessel bannt.

Foto: RealFiction