Roy Solomon zieht mit seiner Frau und seinen beiden Kindern von Chicago auf eine entlegene Farm in North Dakota, um in der Einöde Sonnenblumen anzupflanzen. Was er nicht ahnt: die Vorbesitzer fielen einst einer Bluttat zum Opfer und geistern nun durch die Gemäuer. Die Eltern merken allerdings nichts davon, während Tochter Jess und der zweijährige Sohn Ben schon bald in den Bann unheimlicher Geschehnisse geraten. Allerdings glauben die Eltern den beiden kein Wort. Als Roy den Hilfsarbeiter Burwell einstellt, eskalieren die Ereignisse...

Die aus Hongkong stammenden Zwillingsbrüder Danny und Oxide Pang gelten seit ihrem Horrorfilm "The Eye - Mit den Augen einer Toten" (2002) zu den großen Hoffnungen des Genres. Dementsprechend hoch sind die Erwartungen an ihr Hollywood-Debüt "The Messengers", die die beiden jedoch in keiner Weise erfüllen können. Anders als Slasherfilme wie etwa "Hostel" geht es den Pangs nicht um vordergründige Schock- und Gewalt-Effekte, sondern sie setzen auf unterschwellige Gruselszenen. Das alles ist jedoch so vorhersehbar und brav erzählt, dass Horrorfans müde abwinken werden und "normale" Kinozuschauer eher zum Gähnen als zur Gänsehaut animiert werden. Da nützt es auch wenig, dass Sam Raimi als Produzent fungierte und David Geddes eine vorzügliche Kamera-Arbeit ablieferte. Allerdings überzeugt hier einmal mehr Kirsten Stewart mit ihrer schauspielerischen Präsenz in der Rolle der Tochter Jess. An der jungen Dame werden Kinogänger in der Zukunft noch viel Freude haben!

Foto: Falcom