Lyle führt in einem Provinznest in Illinois ein eher tristes Leben, zumal er seine Frau nur der Erbschaft wegen geheiratet hat. Geliebt hat er sie nie und Sex hatten sie auch nicht miteinander. So wundert es nicht, dass sich Lyle mit der umherziehenden Französin Juliette einlässt, zumal die aus ihrer sexuellen Freizügigkeit kein Geheimnis macht. Lyle lebt mit Juliette seine erwachte sexuelle Leidenschaft aus, was den anderen Dorfbewohnern natürlich weniger gefällt.

Nach "Lovers" ist dies der zweite Film der von Jean-Marc Barr und Pascal Arnold angelegten Trilogie. Diesmal ohne die Dogma-Vorgaben - sondern mit Digitalkamera - wird hier eher bedächtig eine melancholische Liebesgeschichte erzählt. Doch man meint, die sexuelle Befreiung des Protagonisten in ähnlicher Form schon hundertmal besser gesehen zu haben. Es reicht eben nicht, viel nackte Haut zu zeigen, wenn die Story nicht unter die Haut geht.