Nun ist es offenbar soweit: ein Tag, vor dem sich jedes Spielzeug extrem fürchtet. Der Besitzer spielt schon lange nicht mehr mit einem und nun landet man endgültig im Müll. Ähnliches befürchten nun auch Cowboy Woody, Space-Ranger Buzz Lightyear und ihre Kumpels. Denn ihr Besitzer Andy ist fast erwachsen und packt seine Sachen fürs College. Um nicht doch im Müll zu landen verstecken sich die Spielzeuge in einer Kiste, die als Spende im Sunnyside-Kindergarten landen soll. Hier wollen sie neue Besitzer finden, die tagein, tagaus mit ihnen spielen. Doch weit gefehlt: Ein Plüschbär treibt hier ein fieses Spiel und unsere Freunde unternehmen alles, um wieder nach Hause zu kommen ...

Auch im dritten Spielzeug-Streich aus dem Hause Pixar erleben unsere niedlichen Spielfiguren haarsträubende Abenteuer. Es gilt wieder: witzige Details, eine brillante Umsetzung, die starke Geschichte und vor allem die liebenswerten Charaktere sorgen (auch 15 Jahre nach dem Toy Story und elf nach dem Toy Story 2) immer noch für optimale Unterhaltung. Diesmal hätte es nicht zwangläufig in 3D sein müssen, ist aber dennoch ein perfekter Filmspaß, der 2010 weltweit über eine Milliarde Dollar einspielte. Das wurde 2011 mit dem Oscars als bester Amimationsfilm und für den besten Song (Randy Newman) belohnt.

Foto: Disney