Aus dem karibischen Exil verschickt Ing. Ferdinand Grünsteidl seinen letzten Willen und scheidet anschließend aus dem Leben. So scheint es zumindest. Doch dann mehren sich die Hinweise darauf, dass Grünsteidl sogar bei seinem eigenen Tod ein krummes Ding zu drehen versucht hat. Trautmann wird misstrauisch und geht der Sache nach. Als schließlich in Wien eine Leiche auftaucht und als Ferdinand Grünsteidl identifiziert wird, ermittelt Trautmann (auf eigene Faust und auf Hochtouren), um die letzten 71 Tage im Leben des zwielichtigen ehemaligen Nationalratsabgeordneten zu rekonsturieren. Beim Begräbnis, zu dem Grünsteidl testamentarisch alle seine früheren Weggefährten und Feinde eingeladen hat, wird der "Fall Grünsteidl" schließlich fast in der Manier eines Hercule Poirot abgeschlossen.