Nachdem Spatz Richard aus seinem Ei geschlüpft ist, wird er von seinen Eltern verstoßen. Zum Glück nimmt eine Storchenfamilie das Küken in ihrem Nest auf. Der kleine Vogel ist sich allerdings nicht bewusst, dass er einer anderen Art angehört – zumindest bis der Winter naht und seine Zieheltern samt -bruder planen, in wärmere Gefilde zu fliegen, um dort zu überwintern.

Die Nachricht bringt Richards Welt ins Wanken, und er will die Neuigkeit zunächst nicht wahrhaben. Als die Störche aber ohne ihn gen Afrika aufbrechen, muss er der Wahrheit ins Auge blicken. Doch zufrieden gibt er sich mit der Zurückweisung nicht. Er will beweisen, dass auch ein kleiner Spatz wie er eine derart große Reise bewältigen kann.

Gemeinsam mit der Zwergeule Olga, ihrem ausgedachten Kumpel Oleg und Kiki, einem Wellensittich, begibt er sich auf einen abenteuerlichen Trip in den Süden.

Knuffiges Filmvergnügen inklusive Lehre

Der Animationsfilm, der auf der 67. Berlinale im Februar 2017 Premiere feierte, bietet nicht nur tierische Unterhaltung für die kleinen Kinobesucher, sondern auch für junggebliebene Erwachsene. Er besticht mit niedlich gestalteten Charakteren und einer zuckersüßen Geschichte, die neben all dem Spaß auch eine ernste Botschaft vermittelt: An sich und seine Fähigkeiten zu glauben und niemals aufzugeben, auch wenn die gesetzten Ziele unerreichbar scheinen.

Damit erinnert die deutsche Produktion an Werke wie "Findet Nemo" und "Shrek - Der tollkühne Held", und kann mit diesen erfolgreichen US-Formaten aus den Häusern "Pixar" sowie "DreamWorks" durchaus mithalten.