Spontane Annäherung unter Kamerabeobachtung: "Big Brother" anno 1996

Visiting Desire

KINOSTART: 09.01.2003 • Dokumentarfilm • USA (1996) • 64 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Visiting Desire
Produktionsdatum
1996
Produktionsland
USA
Laufzeit
64 Minuten
Regie
Kamera
"Menschen, ein Schlafzimmer, kein Drehbuch". Unter dieser elementaren Versuchsanordnung kommen im April 1996 in New York zwölf Personen zusammen, um in einem karg möblierten Schlafzimmer ihre Bereitschaft zu spontanem Sex unter Beweis zu stellen. Die Ausgangssituation ist stets die gleiche: Eine Person sitzt wartend auf dem Bett, eine andere betritt den Raum. Sie machen sich miteinander bekannt - eine Mischung aus Erregung, Angst und Erwartung stellt sich ein, sobald der Besucher versucht, eine gemeinsam vereinbarte Fantasie mit der ihm fremden Person Wirklichkeit werden zu lassen...

Regisseurin Beth B. leitet die Treffen mit Überschriften wie "Aggression", "Unschuld", "Vertrauen", "Vertrauensverlust" oder "Verwundbarkeit" ein und stellt ihnen Statements von Analytikern und Straßenpassanten voran. Die New Yorkerin Beth B. arbeitet seit 20 Jahren als Regisseurin, Autorin von Film- und Theaterstücken, Künstlerin (Installationen, Fotos) und als Produzentin. Für ihr voyeuristisch angehauchtes Projekt "Visiting Desire" verpflichtete sie sowohl alte Freunde als auch ihr völlig Unbekannte. Zu sehen sind unter anderem die New Yorker Sängerin und Schauspielerin Lydia Lunch, die Trans-Aktivistin Chloe Dzubilo, der Tänzer Cyrus Khambatta, der Filmemacher Ned Aambler, die Fotografin und Stylistin Lysa Cooper, der Pornofilmer Jean Val Jean und die Schriftstellerin Patty Powers.

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