Chile, Mitte der Siebzigerjahre. Die junge und schöne Irene führt ein sorgloses Leben als erfolgreiche Journalistin bei einem Modemagazin in Santiago. Als sie den Fotografen Francisco kennen lernt, der als Sohn eines spanischen Anarchisten Verbindungen zur Untergrundbewegung pflegt, erhält sie erstmals Einblicke in die Schattenseiten der Militärdiktatur unter Pinochet. Gemeinsam machen sich die beiden auf die Suche nach einer Vermissten und werden dabei mit der ganzen Grausamkeit des Regimes konfrontiert ...

Leider konnte sich die Regisseurin Betty Kaplan nicht recht entscheiden, ob sie einen spannenden Politthriller oder eine schwülstige Liebesgeschichte erzählen wollte. Der autobiografisch gefärbten Vorlage der Chilenin Isabel Allende wird sie damit absoult nicht gerecht. Antonio Banderas und Jennifer Connelly versuchen vergeblich, gegen die recht klischeehaft gezeichneten Figuren anzuspielen, die holprige Regie wirkt oft unbeholfen und diffus. So bleiben nur wenige gute Ansätze. Schade!

Foto: Kinowelt