Petja und Kiril melden sich - gerade 18 Jahre alt - freiwillig zum Einsatz an der tschetschenischen Front. Die Krankenschwester Katja arbeitet in einem Lazarett im Kriegsgebiet. So wie sie gegangen sind, kehrt keiner von ihnen zurück - an Leib und Seele verkrüppelt, allein gelassen mit ihren Erfahrungen von Verstümmelungen, Folter und Tod...

Und noch ein Dokumentarfilm, der sich neben "Coca - Die Taube aus Tschetschenien - Europa und sein verleugneter Krieg" mit den Folgen der Dauerkrise in Tschetschenien beschäftigt. Über einen Zeitraum von drei Jahren beobachteten das Regieduo Johann Feindt und Tamara Trampe, wie die Heimkehrer versuchen, sich in einer Gesellschaft wieder zurechtzufinden, die den Krieg verdrängt. Einzig im "Komitee der Soldatenmütter Russlands" finden sie und die hilflosen Eltern noch Ansprechpartner und Gleichgesinnte.

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