Wenn aus Freundschaft Liebe wird

KINOSTART: 01.01.1970 • Melodram • Deutschland (2001)
Lesermeinung
Produktionsdatum
2001
Produktionsland
Deutschland
Martina kann mit sich und ihrem Leben mehr als zufrieden sein, alles läuft nach Plan. Ihre sechsjährige Tochter Lani ist ein wahrer Wonneproppen, die noch junge Beziehung zu Bernd, einem Staatsanwalt, entwickelt sich prächtig, und in ihrem Job als Schmuckdesignerin ist Martina so erfolgreich wie noch nie. Geld, Erfolg, persönliches Glück - Martina kann zuversichtlich in die Zukunft blicken. Aber ihr Leben ist auch geprägt von immensen Belastungen. Kind, Karriere und einen neuen Liebhaber unter einen Hut zu kriegen, das ist nicht einfach. Immer öfter machen sich bei Martina Ermüdungserscheinungen bemerkbar, und immer öfter muss sie stechenden Kopfschmerzen, einem starken Druck auf den Augen und einer allgemeinen Mattigkeit Tribut zollen und ihre Arbeit frühzeitig beenden. Die von Martina befragten Ärzte attestieren eine Arbeitsüberlastung. Sie raten ihr, kürzer zu treten. Martina schlägt die Warnungen jedoch schon bald wieder in den Wind und arbeitet bis spät in die Nacht. Eines Abends sitzt sie an ihrem bis dahin wertvollsten Kollier, als sie plötzlich zusammenzuckt, sich die Augen reibt und ohne ersichtlichen Grund in Panik gerät. Sie stolpert ins Freie und steht vollkommen hilflos auf der Straße. Ihr wird schlagartig klar, dass sie blind ist! In einer Art Fluchtreflex läuft Martina los und wird von einem Auto erfasst. Stunden später im Krankenhaus: Martina ist äußerlich relativ glimpflich davongekommen, dafür fällt die augenärztliche Diagnose klar und niederschmetternd aus: Sie wird in der nächsten Zeit wird ihr Augenlicht verlieren - und das unwiederbringlich! Doch Martina will diese Diagnose nicht akzeptieren. Sie versucht, ihr Leben nach dem alten Muster weiter zu gestalten. Aber immer öfter kommen die Momente, in denen sie nichts mehr sehen kann und auf die Hilfe anderer angewiesen ist. Martina zieht sich in die Isolation zurück: Sie vernachlässigt ihr Kind, ihre Beziehung und auch ihren Job. Sie beginnt zu trinken. Ihrer Meinung nach hat sie nun nichts mehr zu verlieren. Martina fühlt sich als Krüppel, als Ballast für die Gesellschaft. Mit sanfter Gewalt versuchen ihre Freunde, sie auf ein Leben in der Dunkelheit vorzubereiten. Sie machen für Martina Termine beim Blindenbund und unternehmen alles, um sie aus ihrem selbstgewählten Exil herauszuholen. Langsam scheint sich Martina wieder zu fangen, doch der Schein trügt: Als letzten Ausweg aus ihrer Isolation sieht sie nur den Selbstmord. Der Versuch wird in letzter Sekunde von ihrem Nachbarn Marc verhindert. Martina spürt, dass sie am Wendepunkt steht: Entweder sie geht unter oder nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand. Sie erkennt, dass sie durch ihr Verhalten Lani verlieren kann. Nach schwerem Ringen mit sich selbst, wendet sich Martina schließlich an eine Blindenorganisation und stellt nach und nach fest, dass ihr die Blindenschule tatsächlich weiterhilft. Stück für Stück begreift sie, dass sie lernen muss, ein völlig neues Leben zu leben. Nachdem ihre innere Kraft endlich wieder zurückgekehrt ist, beginnt Martina damit, ihr neues Leben zu gestalten ...

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