Der pazifistische amerikanische Mathematiker David Sumner zieht sich mit seiner Frau Amy in ein einsames Farmhaus in England zurück. Hier, in Amys Heimat Cornwall, will David in Ruhe ein Buch schreiben. Aber schon bald sehen sich die beiden mit Aggressionen konfrontiert: Ein Geisteskranker, der unabsichtlich ein Mädchen tötete, versteckt sich bei ihm vor dem wütenden Pöbel. Summer muss alle Ideale der Gewaltfreiheit über Bord werfen, um den Lynchmob in Schach zu halten.

Sam Peckinpahs Film ist eine Studie über die Mechanismen der Gewalt, eindringlich und effektvoll inszeniert und äußerst schwer verdaulich. Ein Meisterstück, das leider selten zu sehen ist. Und wenn, dann meist gekürzt und zerschnippelt. Dabei geht es Peckinpah nicht, wie ihm vorgeworfen wurde, um Gewaltverherrlichung. Gewalt ist bei Peckinpah - im Gegensatz zum sauberen und sterilen Actionkino der heutigen Zeit - immer mit Schmerz und Leid verbunden und nie bequeme Problemlösung.

Foto: EuroVideo