Als der Handlungsreisende Doug Riley auf einer seiner Fahrten in einem Stripclub in New Orleans auf die Ausreißerin Mallory trifft, fühlt er sich seltsam zu ihr hingezogen. Denn die junge Tänzerin erinnert ihn an seine Tochter, die vor Jahren bei einem Autounfall starb. Den Tod der Tochter haben weder er noch seine Frau je überwunden. So nimmt Doug sich eher wie ein Vater der jungen Mallory an. Eine Tatsache, die auch das Eheleben der Rileys gehörig aufwühlt ...

Einer jener Filme, die zwar gut gespielt sind, aber eher bieder das Thema Trauer, Verlust und das Zurückfinden ins Leben aufgreifen und am Ende gar mit einer allzu nervigen Moral daherkommen. Zudem schmälern viele Längen den Genuss. Ridley Scotts Sohn Jake, bislang eher durch Musikvideos und den unausgegorenen Film "Plunkett & Macleane" in Erscheinung getreten, erweist sich als weniger versierter Regisseur – auch wenn er sich von Vater und Onkel Tony über die Schulter schauen ließ.

Foto: Arsenal