Die schöne Wirtshaustochter Elsa wird von einem eitlen Ritter umworben. Doch bevor sie dessen Werbung erhört, verschlägt es sie in ein verzaubertes Schloss, dessen Herr ein Mann mit der Physiognomie eines Biestes ist. Das Biest kann sich erst dann wieder in einen Prinzen zurückverwandeln, wenn sich ein Mädchen von seinem hässlichen Gesicht und dem tierischem Wesen nicht abschrecken lässt und sich in ihn verliebt ...

Das berühmte französische Märchen aus dem 18. Jahrhundert wurde schon vielfach verfilmt, man denke nur an den gleichnamigen Die Schöne und die Bestie von Jean Cocteau mit Jean Marais oder den gefeierten Disney-Die Schöne und das Biest, der auch als Vorlage für das weltbekannte Musical diente, das seit 1994 schon über 25 Millionen Zuschauer in seinen Bann zog. Da fragt man sich natürlich schon, ob diese TV-Adaption des zeitlosen Stoffes von Regisseur Marc-Andreas Bochert ("Inklusion - gemeinsam anders") die berühmten Vorgänger toppen kann. Nach einem Drehbuch von Marcus Hertneck ("Reiff für die Insel - Neubeginn", "Die Schuld der Erben", "Finnischer Tango") recht solide in Szene gesetzt, schlüpfte die ehemalige Kinderdarstellerin Cornelia Göschel ("Heidi", "Liebling, weck die Hühner auf") in die Rolle der Schönen, Maximilian Simonischek ("Hindenburg", "Die Tote ohne Alibi") ist unter der Maske des Biests natürlich zunächst nicht zu erkennen. Die beiden spielen zwar nicht schlecht und die Bilder von Kameramann Hermann Dunzendorfer können sich durchaus sehen lassen, doch Cocteaus Variante bleibt weiterhin unübertroffen.

Foto: ZDF/Michael Mrkvicka