Wortkarg und geheimnisvoll: 
Racheengel Clint Eastwood

Ein Fremder ohne Namen

KINOSTART: 19.04.1973 • Western • USA (1973) • 105 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
High Plains Drifter
Produktionsdatum
1973
Produktionsland
USA
Budget
5.500.000 USD
Einspielergebnis
15.700.000 USD
Laufzeit
105 Minuten
Music
Kamera
Schnitt

Einer gegen alle, alle gegen einen - im verträumten Western-Städtchen Lago sorgt ein geheimnisvoller Revolverheld für Unruhe. Zuerst rettet er das Nest vor drei entlassenen Outlaws, danach startet er einen blutigen Rachefeldzug, dem niemand gewachsen ist. Denn hinter der scheinbar friedlichen Fassade des Dörfchens versteckt sich die Fratze feiger Mörder und Denunzianten...

Clint Eastwood inszeniert Clint Eastwood. Und zwar genau so, wie er es von sich selbst erwartet: wortkarg, geheimnisvoll, schonungslos und gerecht. Für Western-Freaks ist Eastwoods zweites Regiewerk eine sarkastische Huldigung an seinen Entdecker Sergio Leone. Nach ihren gemeinsamen Erfolgen mit der legendären Dollar-Trilogie "Für eine Handvoll Dollar" (1964), "Für ein paar Dollar mehr" (1965) und "Zwei glorreiche Halunken" (1966) hatten sich der Star-Regisseur und sein Schauspiel-Gringo auseinandergearbeitet. Resultat: "Ein Fremder ohne Namen" wurde zur Eastwood-Version von Leones "Zwei glorreiche Halunken" und der Jungregisseur versuchte es seinem Lehrmeister zu zeigen, wie er den Film besser gemacht hätte. Das (gelungene) Plagiat wurde so zur faszinierenden Fußnote zum Werk des "Spiel mir das Lied vom Tod"-Machers Leone. Dieser hingegen sah seinen Zögling Clinton Eastwood jr. nach den Dreharbeiten "kaputt und völlig am Ende seiner Karriere". Und wie recht Sergio Leone bei der Einschätzung Eastwoods hatte, zeigte sich schon fast 50 Filme, dutzenden Kassenschlagern und einem Oscar für sein Lebenswerk (1995) später...

Foto: CIC

Darsteller
Regisseur, Schauspieler, Autor und Komponist: Clint Eastwood.
Clint Eastwood
Lesermeinung
Verna Bloom
Lesermeinung
Weitere Darsteller

BELIEBTE STARS

Längst über die Grenzen Deutschlands bekannt: Daniel Brühl
Daniel Brühl
Lesermeinung
Schon lange in Hollywood angekommen: Rade Serbedzija
Rade Serbedzija
Lesermeinung
Rita Russek spielt oft Dauerrollen
Rita Russek
Lesermeinung
Schauspieler mit Wrestling-Vergangenheit: Dwayne "The Rock" Johnson.
Dwayne Johnson
Lesermeinung
Andreas Hoppe als Tatort-Kommissar Mario Kopper
Andreas Hoppe
Lesermeinung
Nicht ganz so erfolgreich wie sein Vater: Jared Harris.
Jared Harris
Lesermeinung
Spielt gern den harten Kerl: Vin Diesel.
Vin Diesel
Lesermeinung
War auch als Rap-Sänger erfolgreich: Mark Wahlberg.
Mark Wahlberg
Lesermeinung
Sunnyboy und Oscar-Preisträger aus Wales: Christian Bale.
Christian Bale
Lesermeinung
Gab sein Leinwand-Debüt bereits 1977: Mel Gibson.
Mel Gibson
Lesermeinung
Wuchs in Cambridge, Massachusetts auf: Ben Affleck.
Ben Affleck
Lesermeinung
Erst Model, dann DJ, dann Film- und jetzt Serienstar: Lorraine Bracco
Lorraine Bracco
Lesermeinung
Eine der ganz großen deutschsprachigen Darstellerinnen: Senta Berger
Senta Berger
Lesermeinung
Längst schon kein Kinderstar mehr: Mia Wasikowska
Mia Wasikowska
Lesermeinung
Michael Nyqvist war nicht nur in Schweden ein beliebter Darsteller.
Michael Nyqvist
Lesermeinung