Kann Gisela (Katrin Bühring) ihrem Freund und
Kollegen (Michael Wenninger) vertrauen?
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Eine Hand schmiert die andere

KINOSTART: 05.07.2000 • Schwarze Komödie • Deutschland (2000) • 90 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Eine Hand schmiert die andere
Produktionsdatum
2000
Produktionsland
Deutschland
Laufzeit
90 Minuten

Die kleine Finanzbeamtin Gisela hat sich in ihrer Heimatstadt unbeliebt gemacht: Ganz gegen die örtlichen Gepflogenheiten hat sie einen Finanzskandal aufgedeckt, denn ein Zwei-Millionen-Spendenscheck an den Heimatverein Bad Filskirchen wurde locker am Finanzamt vorbei gebucht. Als dann auch noch ihre Verlobung platzt und sie wie eine Aussätzige behandelt wird, nimmt Gisela ihre Beförderung in die Münchner Oberfinanzdirektion an. Doch auch hier wird geschmiert und mit Schwarzgeld hantiert, als sei es die normalste Sache der Welt. Als sich vor ihren Augen ein verzweifelter Firmeninhaber erschießt, stellt Gisela Nachforschungen an und stößt schnell auf eine einzigartige Korruptionsaffäre ...

Korruption, Bestechung und Betrug als Alltag in deutschen Behörden, egal ob im kleinen Dorf oder in der großen Stadt - ob dies tatsächlich so unwahrscheinlich ist? Nach dem Drehbuch von Ina Siefert ("Der Mann, den sie nicht lieben durfte") und Andy T. Hoetzel ("Der Papagei", "Der kalte Finger") drehte Peter Fratzscher diese gar nicht so realitätsfern erscheinende schwarze Komödie um eine eher zurückhaltende junge Frau, die sich allein gegen das Unrecht und die menschlichen und gesellschaftlichen Abgründe in ihrem Umfeld stellt. Hauptdarstellerin Katrin Bühring ("Ein Mann fällt nicht vom Himmel", "Jahrestage", "Romeo", "In einer Nacht wie dieser") zeigt hier eine tolle schauspielerische Leistung als unerschrockende Kämpferin mit Herz.

Foto: BR/Jat Photo/Olczyk

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