Weihnachten steht kurz vor der Tür, und dann werden wieder die üblichen Klassiker im TV laufen, seien es Komödien wie "Schöne Bescherung" mit Chevy Chase, "Kevin - Allein zu Haus" oder "Der Grinch" als auch Alternativen wie "Stirb Langsam" oder die "Gremlins".

Selbst im Kino sind bisweilen immer wieder neue Werke zu sehen, die das Fest als Rahmenhandlung für ihre Geschichten auswählen.

Die schwedische Schauspielerin und Regisseurin Helena Bergström ist ebenfalls auf diese Idee gekommen und bringt zwei Tage vor Heiligabend "Eine schöne Bescherung" auf die Großleinwände. Hier wird ganz klassisch erzählt, wie eine Familie zusammen die Feiertage verbringt - und natürlich gibt es dabei allerhand Probleme.

Andere Ausgangslage

Allerdings sind hier die Voraussetzungen anders, denn es treffen komplett gegensätzliche Charaktere aufeinander. Oscar (Anton Lundqvist) und Simon (Anastasios Soulis) sind ein schwules Paar, die mit ihrer schwangeren Freundin Cissi (Rakel Wärmländer) zusammenleben. Die Verwandtschaft hingegen ist homophob, und so sind von vornherein Konflikte programmiert.

Außerdem stellt sich die Frage, wer der Vater von Cissis Kind ist. Auch wenn der Ansatz, eine Familie zusammen in ein Haus zu packen und deren Probleme genüsslich vor dem Zuschauer auszubreiten, nicht neu ist, gelingt es Bergström letztlich, eine unterhaltsame Komödie zu basteln, bei der man nicht das Gefühl hat, alles schon einmal gesehen zu haben.

Sehen Sie hier den Trailer zu "Eine schöne Bescherung":