Kaum ein Animationsfilm hat in den vergangenen Jahren bei Jung und Alt so eingeschlagen wie "Ich - Einfach unverbesserlich". Der Streifen rund um die Minions und ihren Anführer Gru wurde nicht nur weltweit zum Kassenschlager, er setzte auch ein überaus erfolgreiches Franchise in Gange, das dem Illumination-Studio reichlich Einnahmen bescherte. Der Hype um die gelben Fantasy-Figuren ist ungebrochen, weshalb die Fans seit Wochen zahlreiche mit Minions bedruckte Produkte in den Geschäften kaufen können. Im dritten Teil erwartet die Zuschauer das altbewährte Konzept, gleichwohl es Gru nun im Doppelpack gibt.

Kampf gegen das Böse

Ex-Schurke Gru bekämpft mittlerweile an der Seite der Agentin Lucy Wilde Verbrechen. Als Balthazar Bratt auf der Bildfläche erscheint, haben sie es mit einem besonders fiesen Bösewicht zu tun, denn der 80er-Jahre-Fan verfolgt einen diabolischen Plan. Da kommt es Gru gar nicht Recht, als sein ihm bis dahin unbekannter Zwillingsbruder Dru auftaucht und mit seinen Erfolgen und seinem Aussehen angibt. Doch für Streitereien bleibt keine Zeit, und so beschließen die Brüder, gemeinsam Balthazar Bratt das Handwerk zu legen.

Bekanntes Schema mit 80er-Charme

Wie bereits bei den Vorgängern ist es nicht die eigentliche Haupthandlung, die den Reiz ausmachen, sondern die vielen humoristischen Sequenzen, allen voran die kuriosen Aktionen der Minions (unter anderem diesmal im Gefängnisalltag). Von den ersten Teilen hebt sich das Werk durch zahlreiche popkulturelle Verweise auf die 80er-Jahre ab.