Schau, was ich geschrieben habe... Erwin
Geschonneck und Elsa Grube-Deister

Jeder stirbt für sich allein

KINOSTART: 11.09.1970 • Literaturverfilmung • DDR (1970) • 307 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Jeder stirbt für sich allein
Produktionsdatum
1970
Produktionsland
DDR
Laufzeit
307 Minuten
Berlin, Juni 1940. Der deutsche Faschismus hat den Kampf um die Weltherrschaft angetreten. Frankreich hat kapituliert - Hitler ist auf dem Gipfel seiner Macht. Mitten in Berlin lebt der parteilose Otto Quangel mit seiner Frau Anna. Als ihr Sohn "für Volk und Führer" an der Front stirbt, bricht für das Ehepaar eine Welt zusammen. Otto denkt lange nach, wie er, ganz alleine und auf seine Weise, etwas gegen den Krieg und die menschliche Barbarei tun kann. Der gewaltsame Tod seiner jüdischen Nachbarin Frau Rosenthal bestärkt ihn in seinem Vorhaben. Otto beginnt Postkarten gegen den Krieg und den Führer zu schreiben, die schnell bei der Gestapo landen - mit ungeahnten Folgen ...

"... ich bin doch froh, dieses Buch geschrieben zu haben, endlich wieder ein Fallada", schrieb Rudolf Ditzen, den die ganze Welt als Hans Fallada kennt, 1946 an seinen Verlag. Die Geschichte ist sein bewegendes Plädoyer für Menschlichkeit und Zivilcourage. Mit Romanen wie "Kleiner Mann, was nun", "Wer einmal aus dem Blechnapf frisst", "Wolf unter Wölfen" oder "Der Trinker" schrieb Fallada (21.7.1893 - 5.2.1947) Weltliteratur. Fünf Jahre später wurde die Geschichte von Regisseur Alfred Vohrer mit Carl Raddatz und Hildegard Knef unter Jeder stirbt für sich allein auch in Westdeutschland verfilmt.

Darsteller

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