"James, es ist so viel Zeit vergangen. Es ist etwas passiert. Bitte, James, ich brauche Dich ..." – Mit dieser Nachricht an James Sunderland (Jeremy Irvine) wird die Geschichte angestoßen. Es ist eine dramatische und obendrein sehr mysteriöse Nachricht, denn: Die Verfasserin, James' frühere Freundin Mary Crane (Hannah Emily Anderson), ist eigentlich längst tot. Lebt sie vielleicht doch noch? Um das herauszufinden, macht James sich alsbald auf nach Silent Hill.
Silent Hill – viele Menschen, vor allem die mit einem Faible für Horror-Mystery-Stoffe, kennen den Ort. Ende der 90er-Jahre wurde eine mehrteilige Videospielreihe unter diesem Namen ins Leben gerufen, 2006 brachte der Franzose Christopher Gans eine erste "Silent Hill"-Verfilmung ins Kino. Sean Bean, kurz zuvor noch in den "Herr der Ringe"-Filmen zu sehen, spielte damals eine Hauptrolle. 2012 folgte ein Sequel von Regisseur und Autor M. J. Bassett ("Silent Hill: Revelation 3D"). 20 Jahre nach dem ersten Film sitzt nun abermals Christopher Gans auf dem Regiestuhl.
"Return to Silent Hill", der dritte Film der Reihe und gleichzeitig eine Art Reboot, basiert inhaltlich vor allem auf der Geschichte des Videospiels "Silent Hill 2". Von der Nachricht seiner totgeglaubten Freundin Hannah aus einer schweren, vernebelten Lethargie gerissen, sucht der alkoholkranke und depressive Maler James in Silent Hill nach Antworten. Der Trip, der viele Rätsel und noch mehr Grauen für ihn bereithält (inklusive Aufeinandertreffen mit dem ikonischen "Pyramid Head"), könnte ihn endgültig den Verstand verlieren lassen ...