Ach, wenn ich doch noch lange leben könnte... 
Mercedes Ruehl und Jean Reno
Ach, wenn ich doch noch lange leben könnte... 
Mercedes Ruehl und Jean Reno

Rosannas letzter Wille

KINOSTART: 01.01.1970 • Liebeskomödie • Großbritannien, USA (1996)
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Roseanna's Grave
Produktionsdatum
1996
Produktionsland
Großbritannien, USA
Music
Kamera

In dem idyllisch gelegenen Dorf Trivento in der Toscana betreibt Marcello Beatto eine kleine Trattoria. Alles wäre bestens, wäre seine Frau Rosanna nicht todkrank. Doch nicht ihr bevorstehendes Ende betrübt Marcello, sondern ein ganz anderes Problem. Rosanna hat nur noch einen Wunsch: Sie möchte auf dem örtlichen Friedhof bei ihrer jung verstorbenen Tochter beigesetzt werden. Da aber nur noch drei Plätze auf dem Friedhof frei sind, setzt Marcello alles daran, das Sterben im Dorfe zu verhindern - angesichts der Sterblichkeitsrate in dem toskanischen Dorf gar nicht so einfach: Er macht bei Todkranken aufmunternde Krankenbesuche, spendet Blut, regelt den Verkehr, schnippt seinen Gästen die Zigaretten aus der Hand, beschränkt seinen Weinausschank und lässt sogar persönlich Leichen verschwinden ...

Dem britischen "Mr. Bean"-Regisseur Paul Weiland ("Verliebt in die Braut") gelang eine wunderbare italienische Dorfkomödie, in der er Augen zwinkernd zwischen Liebesromanze und schwarzer Krimi-Groteske wechselt. Jean Reno verkörpert die Hauptrolle des melancholischen Träumers und Alltagshelden mit einfühlsamer Integrität. Schauspieler Mark Frankel ("Die junge Katharina") spielte hier seine letzte Rolle. Er starb kurz nach den Dreharbeiten bei einem Motorradunfall.

Foto: ZDF/Hungry Eye/Trijbits & Worrell/Renote Produktion

Darsteller
Publikumsliebling mit markanten Gesichtszügen: Jean Reno
Jean Reno
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