Robert Schumann (1810 - 1856) und Franz Schubert (1797 - 1828) sind sich nie begegnet. Hans Neuenfels hat jedoch für die RuhrTriennale 2005 eine fiktive Begegnung der beiden Musikgenies konzipiert und dabei die neuesten biografischen Erkenntnisse verarbeitet. Das musikalische Kammerspiel erzählt aus der Sicht Schumanns, der das Werk seines Wiener Kollegen zeitlebens bewunderte, von den Unterschieden und Gemeinsamkeiten der zwei Künstlerexistenzen. Der Lied- und Opernsänger Olaf Bär ist in dem Musikfilm in der Rolle Schumanns zu erleben. Für die Regie zeichnet Enrique Sanchez Lansch verantwortlich, der sich unter anderem mit dem preisgekrönten Dokumentarfilm "Rythm Is It" einen Namen gemacht hat. ARTE zeigt diese Sendung zum 150. Todestag von Robert Schumann.