Sue hat alles hinter sich gelassen: die Provinz, die Familie, die Freunde. Sie wollte ihr Glück in New York suchen. Jetzt lebt sie in einer kleinen Wohnung in Manhattan - allein, ohne Arbeit. Dabei ist Sue äußerst attraktiv. Doch ihr Auftreten signalisiert, dass sie sich gefährlich nah am Abgrund bewegt. Das Leben gleitet ihr immer rascher aus der Hand, als sie ihren neuen Job gleich wieder verliert und mit der Miete hoffnungslos in Rückstand gerät. Sex wird für sie zu einem Mittel, ihre Einsamkeit zu lindern; die Männer sind dabei ebenso beliebig wie die Orte, an denen es passiert ...

Mit viel Situationskomik zeichnet Amos Kollek ("Die schönste Sache der Welt: Angela") hier den Niedergang einer schönen jungen Frau, die mit der Isolation in der Großstadt nicht zurecht kommt. Lakonisch und trist inszeniert, überzeugt der Film vor allem durch das eindringliche Spiel der Hauptdarstellerin Anna Thomson.

Foto: ZDF/Ed Talavera