Siegfried Rubeck, ein Mann an die fünfzig, leitet eine Sparkassenfiliale in einer Kleinstadt in Hessen. Er ist verheiratet, aber leidenschaftlich in die hübsche Anni Tillmann verliebt. Das junge Ding hat sich mit Rubeck eingelassen, ist seiner aber inzwischen überdrüssig. Umso verbissener versucht er, sie ganz für sich zu gewinnen. Ihretwegen hat Rubeck eine Million Mark Kundengelder veruntreut. Sie liegen auf einer Bank in der Schweiz und sollen ihm helfen, mit Anni ein neues Leben zu beginnen. Eines nachts wird Rubeck von einem Fremden angesprochen. Der Mann weiß genau Bescheid über die Unterschlagung und verlangt dreißig Prozent von dem Geld für sich. Rubeck ist wohl oder übel bereit, sein Schweigen zu erkaufen, aber als er den Erpresser bezahlen will, erlebt er eine schlimme Überraschung. In einer Kurzschlussreaktion tötet er ihn daraufhin am vereinbarten Treffpunkt. In seiner Verzweiflung vertraut Rubeck sich seiner Frau an. Helga Rubeck weiß längst um sein Verhältnis mit Anni, aber sie liebt ihren Mann immer noch und möchte ihn nicht verlieren. Sie erklärt sich bereit, ihm zu helfen, allerdings nur unter einer Bedingung: Er darf Anni nie wiedersehen. Als die Leiche des Fremden, die Rubeck auf einer stillgelegten Müllkippe versteckt hat, gefunden wird, spitzen sich die Dinge für ihn dramatisch zu.