Bevor die Brüder Dean und Eric in den Vietnam-Krieg ziehen, machen sie mit ihren Freundinnen Bailey und Chrissie einen Ausflug. Als eine Rockerbraut die Vier ausrauben will, kommt es in der texanischen Provinz zu einem folgenschweren Unfall. So landen die jungen Leute schließlich in den Händen einer Familie, in der es offenbar nur Geisteskranke gibt. Denn wenn das Fleisch knapp wird, verzehrt man hier auch schon mal Menschen. So kommen die Vier gerade recht, um fachgerecht vom psychopathischen Leatherface mit der Kettensäge zerlegt zu werden...

Dies ist sozusagen die Vorgeschichte der Monsterfamilie, die um 1970 tatsächlich mehr als 30 Menschen getötet haben soll. Regisseur Jonathan Liebesman ("Der Fluch von Darkness Falls") inszenierte einen blutrünstigen Streifen, der in der deutschen Fassung derart geschnitten worden ist, dass der Zuschauer einzuschlafen droht. Außerdem ist es alles andere als spannend, da man ja ohnehin schon weiß, dass die Täter zunächst noch nicht gefasst werden. Zweifellos kann man sich darüber streiten, ob derlei Sujet überhaupt verfilmt werden muss, aber in dieser entstellten Schnittfassung macht der Streifen überhaupt keinen Sinn mehr. Für Produzent Michael Bay war er ohnehin nur eine reine Geldmaschine, da genügend Leute offenbar auf derlei kranken Mist stehen.

Foto: Warner