Allein in der Villa: Geoffrey Rush

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KINOSTART: 21.03.2013 • Drama • Italien (2013) • 131 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
La migliore offerta
Produktionsdatum
2013
Produktionsland
Italien
Budget
13.500.000 USD
Einspielergebnis
19.255.873 USD
Laufzeit
131 Minuten
Schnitt

Auktionator Virgil Oldman hat in der Kunstszene einen guten Ruf als Experte. Doch der durchaus kultivierte Gentleman, der eine große Anzahl Frauenporträts von unschätzbarem Wert sein Eigen nennt, ist Misanthrop durch und durch. Als er an seinem 63. Geburtstag von einer Frau telefonisch den Auftrag erhält, den Verkauf von Kunstgegenständen aus ihrem Familienbesitz zu organisieren, wundert sich der Single aus Überzeugung, dass er die seltsame Frau nicht zu Gesicht bekommt. Dennoch stimmt er zögernd zu, sich um den Verkauf der Gegenstände und Gemälde zu kümmern. Als immer wieder Absprachen gebrochen werden, kann sich Oldman dennoch nicht dazu durchringen, den Deal platzen zu lassen, da ihn die geheimnisvolle Auftraggeberin mehr und mehr in den Bann zieht. Als er herausfindet, dass die Frau offenbar nie die elterliche Villa verlässt und in versteckten Zimmer lebt, schließt er sich im Haus ein. Einmal gesehen, lässt ihn die junge Schöne nicht mehr los. Zu spät merkt er, dass er das Opfer einer perfiden Intrige ist ...

Regisseur Giuseppe Tornatore ("Cinema Paradiso", "Der Zauber von Malèna", "Die Legende vom Ozeanpianisten") verstand es erneut, eine ungewöhnliche, packende Geschichte vorzulegen, die zu großen Teilen auch vom hervorragenden Spiel der Darsteller profitiert. Wähnt sich der Zuschauer zunächst im Bann eines bemerkenswerten wie mysteriösen Liebesdramas, muss er am Ende feststellen, dass es eigentlich eine Kriminalgeschichte war. Über deren Ende lässt sich zudem ob der wahren Fädenzieher vortrefflich diskutieren. Die tolle Kameraführung und die erneut fruchtbare Zusammenarbeit mit Filmmusik-Ikone Ennio Morricone runden das ein wenig antiquiert wirkende, aber durchweg zufriedenstellende Gesamtbild ab.

Foto: Warner

Darsteller
Geoffrey Rush
Lesermeinung
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