2044: Nach einer Katastrophe apokalyptischen Ausmaßes existiert auf der Erde nur noch wenig menschliches Leben. Der Schwarze Eli zieht als einsamer Wanderer durch die öden Lande und muss sich bei seiner Wanderschaft auch gegen marodierende Banden zur Wehr setzen. Auf der Suche nach dem richtigen Ort für sein im Gepäck befindliches wertvolles Buch zieht Eli immer weiter nach Westen. In einem Wüstenort trifft er schließlich auf den Macht gierigen Carnegie, der als Despot eine Gaunerbande anführt und seine Macht mit der Bibel noch stärken will. So schickt er seine Schergen aus, die Bibel für ihn zu finden. In Eli hat er jedoch ein äußerst widerspenstiges Opfer. Nur mit Hilfe der jungen Solara gelingt diesem die Flucht ...

Das ganze Konzept dieses Streifens wirkt eher wie ein Computer-Spiel: Der einsame Streiter, der die Post-Apokalypse durchstreift und sich immer wieder gegen böse Burschen zur Wehr setzen muss. Zugegeben: die Brüder Allen und Albert Hughes ("Dead Presidents - Der Weg durch die Hölle", "From Hell") haben hier eine stylish anzusehende Endzeit kreiert und vom Ansatz her hätte dies eine böse Farce auf die Weltuntergangsphänomene mancher Religionen werden können. Doch das allzu kitschige Ende macht vieles von der kritischen Haltung zu Nichte. Schade, das mitunter komplexe Werk hat auch noch den ein oder anderen Schlenker zu viel, um am Ende mit einem scheinbar überraschenden Gimmick aufzuwarten.

Foto: Tobis