In ihrer Heimat genießen sie Kultstatus. Ihre Musik steht für das pulsierende Leben Kubas, für die Sehnsüchte und Wünsche der Menschen dort. Mit Songs wie "Chan Chan" oder "Dos Gardenias" rühren und begeistern sie ganze Generationen weit über die Grenzen Kubas hinaus. Das Album "Buena Vista Social Club" avancierte zum internationalen Überraschungshit und wurde mit dem Grammy ausgezeichnet. Seit der Erstveröffentlichung verkaufte sich das Album weltweit mehr als drei Millionen Mal. Alles begann 1996, als der bekannte Musiker und Komponist Ry Cooder nach Havanna reiste, um dort mit kubanischen Musikern eine Platte aufzunehmen. Er suchte und fand einige der legendären Soneros der 30er, 40er und 50er Jahre. Unter ihnen Idole wie Compay Segundo oder Rubén González. Zusammen bilden sie ein einzigartiges Musikprojekt: Buena Vista Social Club. Von der weltweiten Euphorie, die nach der Veröffentlichung des Albums ausbrach, ließ sich auch Filmemacher Wim Wenders anstecken. Er begleitete seinen langjährigen Freund Ry Cooder mit einem kleinen Filmteam zu Aufnahmesessions nach Havanna und tauchte ein in die Welt der kubanischen Son-Musik. Über mehrere Monate hinweg beobachtete er die Musiker durch die Kamera in ihren Häusern auf Kuba, mit ihren Freunden und Familien und während der einzigen Konzerte, die der "Buena Vista Social Club" in seiner Gesamtformation jemals gegeben hat, im April 1998 in Amsterdam und im Juli 1998 in New York.