Der "Transporter" hat ein neues Gesicht: Der hierzulande noch unpopuläre Ed Skrein ("Game of Thrones") übernimmt die Nachfolge von Jason Statham, dem dieser Job den internationalen Durchbruch bescherte.

Nicht nur am Lenkrad sitzt ein neuer Kurierfahrer, auch auf dem Regiestuhl gab es eine Veränderung: Nach Luc Bessons ("Das fünfte Element") dreimaligem Einsatz für die Reihe hat Camille Delamarre jetzt dessen Platz eingenommen. Nur das Konzept ist das gleiche.

Die variierte Story

Frachtenüberbringer Frank Martin handelt nach dem Prinzip: keine Namen, keine Fragen. Damit ist er bislang gut gefahren. Aber nun verstrickt ihn die attraktive Anna (Loan Chabanol) in einen gefährlichen Auftrag. Sie braucht ihn für die Beseitigung eines russischen Menschenhändlerrings. Um sein Interesse zu wecken greift die Söldnertruppenanführerin zu einem besonderen Mittel: Anna entführt Franks Vater (Ray Stevenson). Nun bleibt ihm keine andere Wahl, als auf ihre Forderung einzugehen.

Popcorn-Kino

Wer die ersten drei Teile der Reihe mochte, wird trotz des Verlusts des Briten Statham ebenso "The Transporter Refueled" mögen. Denn Stunts und Actionszenen gibt es satt. Auch in Sachen Coolness und zynischer Sprüche kann es Skrein mit seinem Vorgänger aufnehmen.

Wer allerdings Originalität erwartet, ist hier fehl am Platze. Bis auf Ray Stevenson und Anatole Taubman sind zudem die Darsteller leidlich unbekannt. Zu verpassen gibt es nicht viel, da stört nicht einmal das Popcorngeraschel der Sitznachbarn im Kino.