Thomas Pynchon gilt als Autor komplexer Romane. Seit fast 40 Jahren verweigert sich der amerikanische Schriftsteller der Öffentlichkeit. Er gibt keine Interviews und es existieren kaum Fotos von ihm. So kommen hier konsequenter Weise auch nur Journalisten, Pynchon-Fans, Ex-Geliebte und Schriftstellerkollegen zu Wort.

Die Filmemacher Fosco und Donatello Dubini ("Die Reise nach Kafiristan") wollten wohl ähnlich komplex zu Werke ziehen wie ihr Objekt ihrer filmischen Annäherung. Denn neben der Biografie des Schriftsteller tauchen hier ständig Motive aus dessen Romanwelten auf. Doch damit dürfte der unbedarfte Zuschauer eindeutig überfordert sein.