Eine Betrachtung von Medizinstudenten im Anatomiekurs der Universität Freiburg im Breisgau während des Wintersemesters 1997/98. Der ein Semester dauernde Kurs der makroskopischen Anatomie ist für die meisten die erste Erfahrung mit Toten. An den Leichen der Körperspender lernen die Medizinstudenten den Bauplan des Menschen kennen. Während der fünf Monate dauernden Dreharbeiten im Präpariersaal beobachtete die Regisseurin die zukünftigen Ärzte bei dieser Tätigkeit und dokumentiert die Veränderung durch die Arbeit an den Toten.

Der Film ist in acht Kapitel eingeteilt, die verschiedene Schwerpunkte setzten, durch welche die Interviews führen. Der erste Schnitt behandelt den ersten Tag der insgesamt 10 Studenten am Tisch No 6. Sie ziehen zum ersten Mal ihre Handschuhe an, der Leichnam wird aufgedeckt, und jeder muss seinen ersten Schnitt machen.