Yilmaz kehrt nach Jahren im Ausland in sein türkisches Heimatdorf zurück, in dem er einst seine Frau und seinen Sohn zurückließ. Seine Frau, die bei einem Erdbeben unter Trümmern begraben war und seitdem gelähmt ist, stirbt kurz nach seiner Rückkehr. Nun muss sich Yilmaz um seinen Sohn Umut kümmern, der sich jedoch nicht mehr an seinen Vater erinnert. Yilmaz bemüht sich sehr um ihn, doch das Schicksal meint es nicht gut mit den beiden: Bei einer Untersuchung stellt sich heraus, dass Umut an einer Erkrankung des Knochenmarks leidet, deren Behandlung hohe finanzielle Mittel erfordert, die Yilmaz nicht besitzt. Aber der lässt sich nicht beirren und beginnt um das Leben seinen Sohnes zu kämpfen ...

Regisseur Murat Aslan, der auch hierzulande mit seinen Komödien "Maskeli Besler - Die maskierte Bande, "Maskierte Bande - Irak" und "Maskierte Bande - Zypern" bekannt wurde, legt mit "Umut" sein erstes Drama vor. Einfühlsam erzählt er diese bewegende Vater-Sohn-Geschichte, die von den Schwierigkeiten durch die lange Trennung und die lebensbedrohende Krankheit des Jungen gekennzeichnet ist. In der Hauptrolle überzeugt der türkische Charakterdarsteller Selim Erdogan, der schon in so unterschiedlichen Filmen wie Fatih Akins "Gegen die Wand", Yilmaz Erdogans "Vizontele Tuuba - Vizontele 2", Ali Taner Baltacis "Hokkabaz" und Zübeyr Sasmaz' "Tal der Wölfe 2 - Muro" zu sehen war.

Foto: Kinostar