Der Siedler Corey Everett ist ein zäher Überlebenskämpfer. Auf dem wertlosen, steinigen Grund des reichen Viehbarons John Rutherford hat er ohne fremde Hilfe einen Brunnen gegraben. Weil der Brunnen die einzige Wasserstelle im Umkreis von vielen Hundert Meilen ist, will Rutherford den Siedler von seinem nunmehr kostbar gewordenen Land vertreiben. Doch Everett verteidigt seinen durch den Brunnenbau rechtmäßigen Anspruch auf das Land mit Waffengewalt. Bei einem erfolglosen Versuch, Everetts Festung zu stürmen, stirbt Rutherford, und sein skrupelloser Buchhalter Avery übernimmt das Kommando. Als der zufällig vorbeikommende Siedler Louis Ferber mit seiner Frau Hannah und seinem Sohn Albie in die Kämpfe verwickelt wird und sich auf Everetts Seite schlägt, sieht dieser eine Chance, sich gegen die Übermacht zu behaupten. Doch völlig überraschend läßt Ferber, der eben noch mit Everett gekämpft hat, Frau und Kind im Stich und flieht zu Avery, den er um freies Geleit bittet. Als der wahnsinnig gewordene Avery, der sich selbst zum "General" ernannt hat, Ferber kaltblütig umbringen lässt, erkennt Hannah, daß es trotz ihrer anfänglichen Abneigung gegenüber Everett keine andere Möglichkeit gibt, als mit ihm zusammen den Kampf aufzunehmen ...

"Umzingelt" ist ein mit sparsamen Mitteln inszenierter Western, dessen Spannung darauf aufbaut, dass seine Figuren für das Genre ungewöhnliche charakterliche Entwicklungen durchleben.