Auf einem einsam gelegenen Hof entdeckt ein Postbote die Leichen eines Ehepaares und sieht, wie dessen Pflegesohn in den Wald flüchtet. Jan Egil ist bewaffnet und hat scheinbar die Nachbarstochter Silje als Geisel genommen. Als der Junge von der Polizei umstellt ist, verlangt er mit Varg Veum zu sprechen. Die beiden kennen sich aus der Zeit, als der Privatdetektiv noch beim Sozialamt gearbeitet hat. Der Teenager beteuert, dass er die beiden bereits tot vorgefunden hat, und so kann Varg ihn auch überreden, sich den Behörden zu stellen. Doch sowohl die Polizei, als auch der eigene Anwalt glauben Jan Egil kein Wort, und schließlich unterzeichnet der eingeschüchterte Junge ein Geständnis. Da selbst sein alter Bekannter, Kommissar Hamre, nichts ausrichten kann, beginnt Varg selbst zu ermitteln, um seinen ehemaligen Schützling zu entlasten …

2007 gab der Norweger Trond Espen Seim mit dem Thriller "Der Wolf - Das vermisste Mädchen" seinen Einstand als eigenbrödlerischer Privatdetektiv Varg Veum, eine Schöpfung des norwegischen Schriftstellers Gunnar Staalesen. Nach dem Erfolg der ersten, sechsteiligen Staffel entstand seit 2011 die zweite Staffel, die mit dem Auftakt-Fall "Varg Veum - Geschäft mit dem Tod" begann. "Der Wolf" im Titel ist nun verschwunden, vielmehr laufen die Fortsetzungen unter dem Reihentitel "Varg Veum". Auch in "Gefährten des Todes" dient wieder Bergen, die Geburtsstadt von Autor Staalesen, als Schauplatz. Den spannenden Fall setzte Regisseur Stephan Apelgren in Szene, der besonders für seine "Kommissar Wallander"-Verfilmungen (Mankells Wallander - Am Rande der Finsternis", "Mankells Wallander - Dunkle Geheimnisse", "Mankells Wallander - Die Cellospielerin") bekannt ist.

Foto: ZDF/Erik Aavtsmark