Juliane Kostner ist eine modebewusste und weltgewandte Dame im besten Alter, die als Chefeinkäuferin eines Berliner Nobelkaufhauses arbeitet. Zu ihrer hochschwangeren Tochter Henrike pflegt sie kein sonderlich gutes Verhältnis. Als diese nach einem Schwächeanfall ins Krankenhaus eingeliefert wird, muss Juliane für einige Wochen auf ihre beiden Enkel aufpassen - für die dynamische Powerfrau kein Problem. Allerdings ist Henrike von "Oma Julianes" lockeren Erziehungsmethoden alles andere als begeistert ...

Die auf Familienkomödien abonnierte Regisseurin Arianne Zeller ("Verführung in 6 Gängen", "Immer Wirbel um Marie") inszenierte nach dem Buch des Autoren-Duos Ina Siefert und Andy T. Hoetzel ("Der Mann, den sie nicht lieben durfte") dieses äußert seichte und klischeehafte Genrewerk. Witzig ist das, was sich Gaby Dohm und Tina Ruland hier als ungleiches Mutter-Tochter-Gespann liefern, wahrlich nicht - sondern eher peinlich. Da kann man nur hoffen, dass es derartige Omas nicht in der Realität gibt! Foto: ARD Degeto/Katrin Knoke