Der irischstämmige Peter Lake verdient Anfang des 20. Jahrhunderts in New York seinen Lebensunterhalt als Einbrecher. Doch bei einem seiner Raubzüge trifft er in einer Villa auf die schöne Beverly Penn und verliebt sich auf der Stelle. So bleibt das Heim von Beverleys Familie vom Raubzug verschont. Doch die große Liebe ist von kurzer Dauer, den Beverly ist schwerkrank und stirbt bald in den Armen des Geliebten. Was kaum jemand ahnt: den Räuber umgeben magische Kräfte und ein Dämon des Teufels ist stets hinter ihm her, dem Peter meist mit einem geflügelten Pferd entkommen kann. Die Hetzjagd dauert bis in unsere Tage an und erst die aparte Mutter Virginia hilft Peter, dessen Erinnerungen aufzuspüren, so dass er seine von hohen Mächten zugedachte Aufgabe erfüllen kann ...

Utta Danella trifft J.K. Rowling! Was als Buch vielleicht noch funktioniert hat, galt etwa für Meisterregisseur Martin Scorsese, der sich einst die Filmrechte für Mark Helprins Fantasy-Bestseller sicherte, als unverfilmbar. Und er sollte recht behalten: Denn was nun Drehbuchautor und Regisseur Akiva Goldsman ("A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn", "The Da Vinci Code - Sakrileg") daraus gemacht hat, ist lediglich gnadenloser Kitsch, den bestenfalls Mädchen mit Affinität zu fliegenden Pferden noch ganz hübsch finden dürften. Alle anderen fragen sich erschreckt, was wohl die unterforderten Topdarsteller in diesem Schmu zu suchen haben?

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