Immer wieder wird die kleine mexikanische Gemeinde San Bernardino von Banditen unter der Führung von General Mongo und seinen Truppen überfallen und ausgeplündert. Als Vorwand dienen dabei revolutionäre Ziele und der Kampf gegen die Regierung. In der Hoffnung auf ein dickes Geschäft lässt sich der schwedische Waffenhändler Yod dazu breitschlagen, den internierten, gewaltlosen Revolutionsführer Professor Xantos aus einem amerikanischen Gefängnis zu befreien. Xantos kennt als einziger die Kombination eines angeblich prall gefüllten Geldschrankes, der bisher allen Öffnungsversuchen widerstanden hat. Begleitet von Mongos Befehlshaber, dem "Basken", befreit Yod den Professor und schmuggelt ihn auf abenteuerlichen Wegen nach Mexiko zurück. Unterwegs haben die drei jedoch noch einige Zusammenstöße mit dem sadistischen Waffenschmuggler John, der mit Yod noch ein Hühnchen zu rupfen hat. In San Bernardino angekommen, müssen die drei feststellen, dass man Mongo nicht trauen kann und dass der Tresor leer ist. Es kommt zu einer wilden Schießerei, in der alle Banditen umkommen. Yod will das Land bereits verlassen, als Regierungstruppen anmarschieren. Er beschließt daraufhin, in San Bernardino zu bleiben, um mit seinen Freunden gegen die Truppen zu kämpfen.

Mit Revolutionswestern im Gefolge der 68er Stimmung (z. B. "El Mercenario") wurde "Django"-Regisseur Sergio Corbucci zwischenzeitlich der Liebling der linken Filmkritik. Lange konnte er seinen Kultstatus nicht halten, und sein Abstieg begann mit Filmen wie dieser in erster Linie auf sadistische Späße und überzogene Grausamkeit ausgerichteten Westernklamotte, deren umständliches Drehbuch kaum Unterhaltungsqualitäten entwickelt. Die kalauernde deutsche Synchronisation gibt dem Film den Rest. Man beachte: Iris Berben in einer frühen Rolle als Lola!

Foto: ARD/Degeto