Blackhat

KINOSTART: 05.02.2015 • Thriller • USA (2015) • 133 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Blackhat
Produktionsdatum
2015
Produktionsland
USA
Budget
70.000.000 USD
Einspielergebnis
17.752.940 USD
Laufzeit
133 Minuten
Regie

Nachdem gewiefte Hacker in das System eines chinesischen Atomkraftwerks eingedrungen sind und schließlich gar eine Kernschmelze verursachen, ist nicht nur die chinesische Regierung in höchster Alarmbereitschaft, sondern auch den Geheimdienst der USA.

Dessen Führungsstab besteht darauf, mit den Chinesen gegen die höchst gefährliche Cyber-Kriminalität zusammenzuarbeiten. Während die Chinesen ihren Agenten Chen Dawai und dessen Schwester Chen Lien auf die Täter ansetzen, besteht Dawai auf die Mitarbeit des Computergenie Nicholas Hathaway. Der sitzt zwar momentan wegen Betrugs hinter Gittern, wird aber schnell auf freien Fuß gesetzt, um mit Dawai arbeiten zu können.

Schnell kommen die beiden Computerfreaks einer Verschwörung auf die Schliche, für die der GAU in China lediglich eine Fingerübung war ...

Dürftige wie völlig absurde Geschichte

Zugegeben: allzu viel hinterfragen sollte man bei dieser modernen Räuberpistole nicht unbedingt. Thor-Darsteller Chris Hemsworth bemüht sich zwar, den tatkräftigen Hacker mit Ehrenkodex zu geben, scheitert aber stets an den Unzulänglichkeiten der arg dürftigen wie völlig absurden Geschichte um das perfide Spiel geldgieriger Terroristen.

Immerhin ballern die diesmal nicht hirnlos in der Gegend herum, sondern bedienen sich der Tastatur und den Möglichkeiten moderner Digitaltechnik. Dabei allerdings wird geflissentlich vergessen, dass auch diese ihre Grenzen hat.

Schicke visuelle Einfälle

Abgesehen von ein paar visuellen ganz schicken Einfällen – etwa die Umsetzung von Eindringen in fremde Netze, Systeme und Computer, die dann allerdings auch ermüdend mehrmals zitiert wird – bleibt in dieser hanebüchenen Terror-Story nicht nur die Glaubwürdigkeit, sondern auf Dauer auch die Unterhaltung auf der Strecke.

Zudem setzt Regisseur Michael Mann einmal mehr auf die mittlerweile arg strapazierte Digitalkameratechnik und bleibt so nicht nur inhaltlich hinter seinen Meisterwerken wie "Blutmond" oder "Heat" zurück.

Immerhin versteht es Mann, indem er die Computerkriminalität in die reale Welt holt, aus der idiotischen Geschichte noch etwas Thriller-Potential zu ziehen.

Darsteller
Trat zu Beginn seiner Karriere als Surferboy in Erscheinung: Chris Hemsworth.
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Startete ihr Hollywood-Karriere an der Seite von George Clooney und Jennifer Lopez: Viola Davis.
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