Milliardärsenkel Paul Getty III als Drehbuchautor
Dennis in seiner einzigen Filmrolle

Der Stand der Dinge

KINOSTART: 22.03.1982 • Milieustudie • Deutschland, USA, Portugal (1982) • 124 MINUTEN
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prisma-Redaktion
Originaltitel
Der Stand der Dinge
Produktionsdatum
1982
Produktionsland
Deutschland, USA, Portugal
Laufzeit
124 Minuten
Regie

Ein amerikanisch-europäisches Filmteam dreht in einem portugiesischen Küstenort das Remake eines Scifi-Klassikers. Doch als das Geld aus der Traumfabrik ausbleibt, stagnieren die Dreharbeiten. Das Team wartet und wartet. Als die Untätigkeit in dem kleinen Hotel unerträglich wird, macht sich Regisseur Friedrich Munro auf den Weg nach Hollywood, um den Produzenten zur Rede zu stellen und für die Fortsetzung seines Films zu kämpfen ...

Wim Wenders' melancholische Reflexion über die Bedingungen des Filmemachens und den Konflikt zwischen Kunst und Kapital wurde 1982 mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet und gilt als Film, in dem Wenders seine bitteren Erfahrungen bei der Fertigstellung seiner ersten US-Produktion "Hammett" verarbeitete. Als Drehbuchautor Dennis besetzte Wenders den Milliardärsenkel Paul Getty III, der 1973 weltweit bekannt wurde, als er in Italien entführt wurde und sein Großvater sich weigerte, das geforderte Lösegeld zu zahlen. Als die Entführer ihrem Opfer ein Ohr abschnitten, stellte der Großvater das Geld zur Verfügung, doch die seelischen Schäden trieben Getty in die Alkohol- und Drogensucht. Blind und an den Rollstuhl gefesselt starb er im Februar 2011 im englischen Buckinghamshire im Anter von nur 54 Jahren.

Foto: Kinohit

Darsteller
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