Terry Monroe (Alexander Skarsgård) und Bob Bolaño (Michael Peña) sind alles andere als vorschriftsmäßige Polizisten. Überall dort, wo das Duo auftaucht, ist Chaos programmiert: Jeder Kriminelle, der ihnen in die Finger gerät, wird gnadenlos abgezockt und übers Ohr gehauen. Für Recht und Ordnung wird saufend, rauchend und sogar koksend gesorgt.

Terry und Bob wollen allerdings bei den Großen mitmischen und eine Million Dollar ihr Eigen nennen, die seit einem Raub vermisst wird. Hierfür nehmen sich die korrupten Cops den Verbrecher James Mangan (Theo James) vor, der ihnen dazu verhelfen soll.

Guter Bulle, böser Bulle

Schwarzer Humor - eine Eigenschaft, die dem irischen Filmemacher John Michael McDonagh definitiv im Blut liegt: Mit seinen beiden Werken  "The Guard - Ein Ire sieht schwarz" und "Am Sonntag bist du tot", für die er auch selbst das Drehbuch verfasst hat, bewies er seinen abgründigen Witz.

Sein dritter Film "Dirty Cops: War On Everyone", den der Ire erstmals in den USA, in Albuquerque, New Mexico produzierte, setzt nun noch einen drauf. Doch an seine bereits umgesetzten Genre-Mitstreiter kommt der Regisseur nicht ganz heran.

Was man der Thriller-Komödie aber zugutehalten muss, sind ihre verrückten Ideen und ihre Umsetzung: so ist in der einen Szene von Island die Rede, die nächste Sequenz spielt dann eben an dieser Örtlichkeit. Zudem zeigt sich in dem Streifen, dass an der Seite einer Frau, gespielt von Tessa Thompson, in knallharten Cops auch eine weiche Seite steckt.