Endlich preisgekrönt! Heike Makatsch als
Hildegard Knef

Hilde

KINOSTART: 12.03.2009 • Drama • Deutschland (2009) • 137 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Hilde
Produktionsdatum
2009
Produktionsland
Deutschland
Laufzeit
137 Minuten
Regie

In der deutschen Entertainment-Branche war sie eine der ganz großen: die Schauspielerin und Sängerin Hildegard Knef. Doch die Ikone hatte es nicht leicht, sich in die Herzen ihres Publikums zu spielen und zu singen. Bereits gegen Ende des Zweiten Weltkriegs versucht Hilde im zerbombten Berlin ihr Glück und baut sich eine Schauspielkarriere auf. Anfang der Fünfzigerjahre wagt sie es in dem Spielfilm "Die Sünderin", sich aus der Ferne nackt ablichten zu lassen. So wurde sie zur Zielscheibe selbsternannter Moralwächter und musste stets gegen den Ruf ihrer Verruchtheit ankämpfen, schaffte es aber dennoch bis nach Hollywood ...

Regisseur Kai Wessel ("Goebbels und Geduldig", "Die Flucht") liefert hier mit starken Bildern ein typisches Biopic, dass leider nicht zwangsläufig den Charakter Hildegard Knef verdichtet, sondern eher wichtige Stationen zwischen 1943 und 1966 aus dem Leben der Künstlerin Revue passieren lässt. Das wirkt zwar recht authentisch, doch es gelingt nur gelegentlich, die Diva auch in ihrer Verletzlichkeit und inneren Zerrissenheit darzustellen. Was bleibt: packende Episoden aus einem bewegten Leben und eine starke Leistung von Heike Makatsch, die sich sogar stimmlich der Knef angenähert hat.

Foto: Egoli Tossell Film - MMC Independent

Darsteller
Literat, Schöngeist, Schauspieler: Hanns Zischler,
hier als Kommissar in dem Krimi "Hinter blinden
Fenstern"
Hanns Zischler
Lesermeinung
Hat schon längst das Girlie-Image abgelegt: Heike Makatsch.
Heike Makatsch
Lesermeinung
Jeroen Willens in einer seiner letzten Filmrollen
als Helmer in "Oben ist es still"
Jeroen Willems
Lesermeinung
Preisgekrönter Charakterkopf: Michael Gwisdek.
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Macht auch im Kölner Tatort "Die Wacht am Rhein" eine gute Figur: Sylvester Groth.
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Der Mann mit den blauen Augen: Dan Stevens.
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