Lukas (Henning Baum) macht eine überraschende Entdeckung.
"Jim Knopf und Die Wilde 13" ist die aufwendige Verfilmung des gleichnamigen Klassikers von Michael Ende.

Jim Knopf und Die Wilde 13

KINOSTART: 01.10.2020 • Kinderfilm • D (2020) • 109 MINUTEN
Lesermeinung
Originaltitel
Jim Knopf und die Wilde 13
Produktionsdatum
2020
Produktionsland
D
Budget
20.000.000 USD
Einspielergebnis
6.700.000 USD
Laufzeit
109 Minuten

Filmkritik

Zurück nach Lummerland

Jim Knopf wird erwachsen: In "Jim Knopf und Die Wilde 13" muss sich der Waisenjunge nicht nur mit einer Piratenbande auseinandersetzen, sondern auch mit seiner eigenen Vergangenheit.

"Eine Insel mit zwei Bergen und dem tiefen, weiten Meer" – Generationen sind mit der legendären Verfilmung von Michael Endes Roman "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" durch die Augsburger Puppenkiste groß geworden. Schon die Titelmelodie versetzt einen zurück in die Kindheit. Auch Regisseur Dennis Gansel ("Die Welle", "Mechanic: Resurrection") lag der zeitlose Stoff am Herzen, sodass er 15 Jahre darum kämpfte, den Kinderbuchklassiker als aufwendig produzierte Realverfilmung herauszubringen. Fraglos mutig, sich an ein derart perfektes Stück deutsches Popkulturgut heranzuwagen. Das Ergebnis konnte sich vor zwei Jahren dann durchaus sehen lassen, und auch an den Kinokassen war die Verfilmung mit fast zwei Millionen Zuschauern ein durchschlagender Erfolg.

Nun kommt die Fortsetzung "Jim Knopf und Die Wilde 13" in die Kinos, die Verfilmung von Endes zweitem "Jim Knopf"-Band. Wer den ersten Film gesehen hat, erinnert sich: Waisenjunge Jim Knopf (Solomon Gordon) und Lukas der Lokomotivführer (Henning Baum) haben es geschafft, die fiese Frau Mahlzahn zu besiegen. Das will Die Wilde 13 (Rick Kavanian) natürlich nicht auf sich sitzen lassen, also entführt der grimmige Piratenkapitän Jims geliebte kleine Lokomotive Molly. Kann der Drache Nepomuk (gesprochen von Michael Bully Herbig) ihm helfen, Molly wiederzufinden?

Noch ein weiteres Problem gilt es für Jim und Lukas zu lösen: Lummerland braucht einen Leuchtturm! Doch weil kein Platz ist auf der kleinen Insel, kommt Jim auf eine verrückte Idee. Er bittet den Scheinriesen Herr Tur Tur (Milan Peschel), sich einfach mit einer Lampe in der Hand ins Meer zu stellen. Außerdem will er das Meeresleuchten wieder aktivieren. Doch dabei stoßen Jim und Lukas auf unerwartete Probleme ...

"Eine der aufwendigsten und teuersten Kinoproduktionen der deutschen Filmgeschichte" sei "Jim Knopf und Die Wilde 13", so die Macher. Vor Herausforderungen stellte sie zunächst aber nicht die Technik, sondern ihr Hauptdarsteller, der 2005 im englischen Northampton geborene Solomon Gordon. Denn der war beim Dreh des zweiten Films zweieinhalb Jahre älter als noch im ersten Teil und mitten in der Pubertät. Eine Entwicklung, die man in den Film integriert hat, wie Drehbuchautor Dirk Ahner sagt: "Jim steht an der Schwelle zum Erwachsenwerden, er ist reifer und nachdenklicher geworden. Er hat akzeptiert, dass Lummerland seine Heimat ist. Die Frage nach seiner Herkunft ist allerdings ungelöst geblieben, und das quält ihn über weite Strecken des Films." Zum Schluss des Films aber, so viel sei verraten, findet Jim endlich heraus, wer er ist und woher er kommt.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

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