"Wenn es ein Geheimnis für mein Glück im Leben gibt, dann ist es, mich um die freundlichsten Wesen dieser Erde zu kümmern: Schafe." Kein Zweifel, Schäfer George (Hugh Jackman) liebt die großen Wollknäuel wirklich sehr. Er füttert und pflegt sie nicht nur, er liest ihnen vor dem Einschlafen sogar regelmäßig Bücher vor. Krimis mögen sie am liebsten – ein entscheidendes Puzzlestück in der ungewöhnlichen Kinokomödie "Glennkill – Ein Schafskrimi".
Schäfer George glaubt nicht so recht daran, dass seine Schafe irgendetwas verstehen, wenn er ihnen vorliest. Doch, sie verstehen. Und wie sich bald zeigt, können sie noch viel mehr. Sprechen und in Mordfällen ermitteln zum Beispiel. Als sie ihren geliebten Schäfer George eines Tages tot auffinden, ist das ein großer Schock für die ganze Herde. Und die gut geschulten Krimi-Fans schöpfen einen schlimmen Verdacht: "Unser Schäfer wurde ermordet und wir werden das Verbrechen aufklären!"
Was die Schafe in "Glennkill" (Regie: Kyle Balda, Drehbuch: Craig Mazin) zeigen, ist ein Paradebeispiel für professionelle Film- und Fernseh-Ermittlerarbeit. Zu wem hatte der Tote zuletzt Kontakt? Hatte George irgendwelche Feinde? Wer hätte ein Motiv gehabt, den gutmütigen Schäfer zu ermorden?
Neben Hugh Jackman und vielen schön animierten Schafen verschiedener Größe und Fellfärbung ergatterte auch Emma Thompson eine tragende Rolle in der kuriosen Krimigeschichte, die auf einem Roman von Leonie Swann basiert. Die Schafe wurden für die deutsche Fassung unter anderem von Bastian Pastewka und Anke Engelke synchronisiert.