OA jagt Oberärztin

KINOSTART: 03.05.1999 • Komödie • Deutschland (1999) • 90 MINUTEN
Lesermeinung
Originaltitel
OA jagt Oberärztin
Produktionsdatum
1999
Produktionsland
Deutschland
Laufzeit
90 Minuten
Kamera
Er ist bekannter und beliebter als alle Oberärzte zusammen: Oberarzt Heino Striesebruch, ein gemütlicher Mensch, der stets zu helfen weiß - allerdings nicht im realen Klinik-Alltag, sondern in einer populären Fernsehserie. Wer weder von ihm gehört, noch ihn je gesehen hat, ist Oberärztin Thea Uffland. Sie hat mit ihrer pubertierenden Tochter, der zusätzlich belastenden Vertretung des erkrankten Klinikchefs und der drohenden Schließung ihrer Abteilung genug zu tun. Doch dann kommt eben dieser Striesebruch zu ihr als Patient ins Krankenhaus - und sorgt für zusätzliche Turbulenzen, der Thea Uffland kaum noch gewachsen ist. Der Oberarzt Heino Striesebruch ist kein Stationsrammler, kein Medizinalhippie und auch kein angekiffter 68er, sondern ein gemütlicher Spät-Sauerbruch mit Herz und Schnauze auf dem rechten Fleck. So jedenfalls sieht ihn das Drehbuch zur beliebten Fernsehserie "OA". Zu den wenigen Zuschauern, die den "OA" nie gesehen haben, gehört Thea Uffland, Oberärztin der HNO-Abteilung einer renommierten Klinik. Weil der Klinikchef einen Herzinfarkt erleidet, wird Thea aus dem wohlverdienten Urlaub mit der pubertierenden Tochter Clarissa ins Krankenhaus zurückbeordert. So gerät sie in den Genuß, als Vertretung des Chefarztes, den Neuzugang der Station, eben jenen Heino Striesebruch, verarzten zu dürfen. Dessen angeblicher Hörsturz stellt sich bei Thea schnell als Simulation dar - doch man kann nie ganz sicher sein. Außerdem ist der Mann ein Promi und mit dem Chef befreundet. Ein Tropf kann da nicht schaden. Die Mitpatienten sind begeistert von dem Star auf ihrer Station. Und schon bald bilden sich Grüppchen Hals-Nasen-Ohren-Geschädigter vor Heino Striesebruchs Zimmer. Selbst Ärzte machen sich an ihn heran, vor allem die fachlich weniger beschlagenen, und es dauert nicht lange, da wird der falsche "OA" von allen Seiten mit medizinischen Fragen bedrängt. Nebenbei diskutiert man mit ihm die zahlreichen Klinikserien, die seit Striesebruchs Anwesenheit auf der Station eine noch größere Patienten-Zuschauerschar finden als vorher. Thea Uffland beäugt die Entwicklung auf ihrer Station mit großer Skepsis. Striesebruch übernimmt immer mehr Kompetenzen und macht der attraktiven Thea obendrein auch noch auf höchst privater Ebene Avancen. Als Thea auch noch daheim Tochter Clarissa ein Leben mit ihrem angegreisten neuen Liebhaber auszureden versucht, liegen die Nerven schon recht blank. Kurze Zeit später entdeckt sie den OA, wie er sich im Krankenhausgarten an Clarissa heranmacht. Offenbar erfolgreich. Da erleidet Thea Uffland einen Nervenzusammenbruch. Auf dem Weg in die Psychiatrie wird Thea unfreiwillig zur ohnmächtigen Zuschauerin einer neuen OA-Folge. Dabei schlägt sich Striesebruch erfolgreich mit Pflegern und Schwestern und schiebt eine halluzinierende Thea auf dem Krankenhausbett vor sich her. Ob Oberärztin Thea Uffland das überlebt? "OA jagt Oberärztin" ist eine weitere Komödie, die von Joachim Roering nach der Jägersatire "Halali" (1995) und der Handwerkersatire "Der kleine Dachschaden" (1998) im ZDF als "Fernsehfilm der Woche" zu sehen ist.
Darsteller
Axel Milberg als "Tatort"-Kommissar Borowski
Axel Milberg
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Viel beschäftigt: Alexander Held
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Der Radler unter den "Tatort"-Kommissaren: Jochen Senf
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