Ich will zu meiner Frau! Giancarlo Giannini (M.)
mit Ricky Memphis und Rosalinda Celentano

Palermo Milano - Flucht vor der Mafia

KINOSTART: 01.01.1995 • Politthriller • Italien (1995)
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Palermo Milano - solo andata
Produktionsdatum
1995
Produktionsland
Italien
Schnitt

In Palermo enttarnt ein Aussage freudiger Mafioso einen renommierten Firmenberater als "Buchhalter" der Mafia, und die Polizei sorgt mit einer spektakulären Hausdurchsuchung dafür, dass diese Schlüsselfigur bloßgestellt wird und schleunigst Polizeischutz akzeptieren muss. Der Buchhalter soll samt seiner Familie nach Mailand geflogen werden, doch schon die Fahrt zum Flughafen endet in einem ersten Hinterhalt. Ehefrau und ein Kind des Kronzeugen sterben in einem Kugelhagel. Der Eskortenchef schließt daraus, dass er mit dem von Mafia-Informanten durchsetzten Polizei- und Justizapparat keinen Kontakt mehr aufnehmen soll. Er versucht, sich mit seinen jungen, unerfahrenen Kollegen mit dem Auto nach Mailand durchzuschlagen. Als "Thunfische" verspottet der verbitterte und zunächst gar nicht reuige Kronzeuge die jungen Polizisten, die gegen die "Schwertfische" der Mafia keine Chancen hätten. Das spornt die "Thunfische" um so mehr an, den ungeliebten Schützling eines Besseren zu belehren. Sie lernen schnell, selbst Polizeikontrollen oder der angeblichen "Wachablösung" zu misstrauen ...

Ein brillant inszenierter und gespielter Politthriller von Claudo Fragasso, der - ähnlich wie "Die Eskorte" und "Falcone - Im Fadenkreuz der Mafia" - die Arbeit von Mafia-Jägern und Kronzeugen-Schutztrupps zeigt. Diese müssen immer damit rechnen, in einem Kugelhagel oder bei einem Bombenattentat zu sterben. Man denke nur an die spektakulären Morde an Giovanni Falcone und Paolo Borsellino, die 1992 die Weltöffentlichkeit erschütterten. Achten Sie auf Rosalinda Celentano, Tochter von Adriano Celentano und Claudia Mori, in der Rolle der Personenschützerin Paola Terenzi.

Foto: ARD/Degeto

Darsteller
Stefania Rocca
Lesermeinung
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