1969: Elliot Tiber möchte eigentlich Innendesigner werden. Doch er muss ständig im Motel seiner Eltern arbeiten, weil dies nicht sonderlich gut läuft. Als er erfährt, dass ein groß aufgezogenes Open Air Konzert in New York keine Erlaubnis erhält, bietet er kurzerhand seine Konzerterlaubnis (eigentlich für ein kleines Folkfestival) an. Prompt meldet sich der Veranstalter Mike Langbei ihm und tatsächlich kommen die beiden ins Geschäft. Da der Dorfplatz von Bethel nicht ausreicht, mietet man eine Kuhweide – und schon gerät eine Welle in Gang, die schließlich Musikgeschichte schreiben wird ...

Regisseur Ang Lee ("Tiger & Dragon", "Brokeback Mountain") orientierte sich hier weitestgehend an den Fakten rund um das Woodstock-Festival, erzählt viele kleine, wunderbare Episoden um die Geschehnisse vor und während der Musiktage, taucht liebevoll in Welt der unbedarften Veranstalter, zeigt Einblicke in das Wochenende von "Peace and Music" und hat dabei enormen Aufwand betrieben (etwa mit tausenden von Statisten das Festival-Feeling aufleben zu lassen). Hier merkt man, dass Ang Lee Michael Wadleighs Dokumentation "Woodstock" genau studiert hat, denn er fängt das Lebensgefühl einer ganzen Generation bemerkenswert exakt ein.

Foto: Tobis