Tagsüber geht Robby Mason zur Schule, wie andere 17-Jährige auch. Nachts aber ist er ein schwarz gekleideter Ninja - der Champion in einem präzise ausgetüftelten, realitätsnahen Gotcha-Spiel, das von einigen in einem elitären Club zusammengeschlossenen Mitschülern inszeniert wird. Obwohl die Kampfsimulation an der Schule zunehmend Interesse erregt und immer wieder Konkurrenten auf den Plan treten, hat Robby seinen Status bisher gehalten. Seine Fitness und die geforderte mentale Einstellung verdankt er seinem Martial-Arts-Trainer Steve Beck, einem Vietnam-Veteranen, der von der Idee des Risikos und der absoluten Hingabe an eine Sache besessen ist. Dass sich Becks Einfluss auf den noch formbaren, von seinen eigenen Eltern vernachlässigten Robby problematisch auswirkt, bemerken zunächst nur die attraktive Amy, seine talentierteste Widersacherin im nächtlichen Wettbewerb, und die sensible Lehrerin Sonia Spane...

Ein Hauch von "Breakfast Club - Der Frühstücksclub", fernöstlicher Kampfsport und ein düsteres, futuristisches Ambiente: Mark Joffes Thriller, eine typisches Produkt der Ninja-Film-Euphorie der Achtziger und Neunziger Jahre, zeigt die seinerzeit noch junge Nicole Kidman in der Hauptrolle. Das ist allerdings auch schon alles, was diesen Film ausmacht, denn die Charakterzeichnungen sind durchgehend schlecht, die Kampfszenen hat man auch schon dutzende Male besser gesehen und Vince Martin als böser Martial-Arts-Trainer Steve Beck ist schauspielerisch einfach nur unterirdisch schlecht.